Doris und Jürgen Millinghaus präsentieren in dieser Multivisionsschau die fantastische Tierwelt und die beeindruckenden Landschaften, die sie bei einer Schiffsreise von Feuerland bis zur antarktischen Halbinsel erleben durften.
Doris und Jürgen Millinghaus präsentieren in einer Multivisionsshow Bilder von ihrer Seereise in die Antarktis.
Im antarktischen Sommer führte ihr Weg über einen Zwischenstopp in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires in die südlichste Stadt der Welt, nach Ushuaia in Feuerland, bekannt auch als „Fin del Mundo“ (Ende der Welt).
Hier begann die Seereise mit dem nur etwas über 90 m langen und 15 m breiten Kreuzfahrschiff „Sea Spirit“ in Richtung Falkland Inseln, die 1982 traurige Berühmtheit durch den heute immer noch nicht vergessenen Falklandkrieg zwischen England und Argentinien erlangten.
Von dort ging es weiter zur ca 1.400 km entfernten Inselgruppe Südgeorgien, eines der großen Naturparadiese der Erde. Hier sind zahlreichen Seevogelarten u.a. die beeindruckenden Wanderalbatrosse beheimatet. Große Königspinguinkolonien, tausende Pelzrobben und große Gruppen von See-Elefanten bevölkern die Insel. Neben der faszinierenden Tierwelt bietet die Insel mit ihren schneebedeckten Gipfeln, die eine Höhe von fast 3000 m erreichen, und den zahlreichen ins Meer fließenden Gletschern aber auch grandiose Landschaften.
Auf Süd Georgien treffen die Reisende allerdings auch auf ein trauriges dunkles Kapitel der Fischereigeschichte. Die Insel war Zentrum des Wal- und Robbenfangs, dem ungezählte Tiere zum Opfer fielen. Die Reste des großen Abschlachtens können heute z.B. noch im Ort Grytviken besichtigt werden. Dort befindet sich auch das Grab von Sir Ernest Shekleton, dessen Forschungsschiff Endurance 1914/15 im antarktischen Packeis unterging.
Letzte Station der Reise war die antarktische Halbinsel und damit der siebte Kontinent mit den vorgelagerten King-Georg-Inseln. Hier befinden sich die Forschungsstationen vieler verschiedener Länder, die nur im antarktischen Sommer besetzt sind. Zu dieser Zeit ist die Westküste in der Regel frei von Packeis und somit gut zu erreichen.