Kontaktbeschränkungen

Das Abstandsgebot von mindestens 1,5m besteht weiterhin.

Außerdem besteht weiter die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

In folgenden Bereichen besteht die Pflicht der Mund-Nasen-Bedeckung

  • Ladengeschäfte und Ausstellungsräume.
  • Auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren und "Shopping Malls".
  • Bei der Abholung von Speisen und Getränken in gastronomischen Einrichtungen.
  • Bei Handwerks- oder Dienstleistungen, wenn der Abstand zum Kunden von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
  • In Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
  • Im Öffentlichen Personennahverkehr und seinen Einrichtungen (z.B. Bushaltestellen und Wartezonen).
  • In Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen.
  • In geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, Zoologischen und Botanischen Gärten sowie in Garten- und Landschaftsparks. 
  • In Innenbereichen von Ausflugsschiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen.
  • In Warteschlangen zu den genannten Punkten.
  • Beim praktischen Fahrunterricht und in der Fahrprüfung.

Dies gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können.

Mitarbeiter/innen von Geschäften können sich durch gleichwirksame Maßnahmen (z.B. durch eine Plexiglasscheibe) schützen.

Ansammlungen und Aufenthalt im öffentlichen Raum - Regelung ab 30.05.2020

Ab dem 30.05.2020 sind auch Treffen von Gruppen bis zu 10 Personen im öffentlichen Raum erlaubt.

Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und anderen keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzen.

Grundsätzlich ist in der Öffentlichkeit, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Mehrere Personen dürfen im öffentlichen Raum nur zusammentreffen, wenn es sich

  1. ausschließlich um Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
  2. ausschließlich um Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  3. um die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  4. um zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen oder
  5. in allen übrigen Fällen um eine Gruppe von höchstens zehn Personen

handelt. Nummer 1 und 3 bis 5 gelten unabhängig davon, ob die Betroffenen in häuslicher Gemeinschaft leben; Umgangsrechte sind uneingeschränkt zu beachten.

Andere Ansammlungen und Zusammenkünfte von Personen im öffentlichen Raum sind bis auf Weiteres unzulässig; ausgenommen sind:

  1. unvermeidliche Ansammlungen bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen (insbesondere bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehr sowie seiner Einrichtungen),
  2. die Teilnahme an nach dieser Verordnung zulässigen Veranstaltungen und Versammlungen,
  3. zulässige sportliche Betätigungen sowie zulässige Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit,
  4. berufliche Zusammenkünfte und Versammlungen innerhalb von Unternehmen, Betrieben und Behörden, soweit es sich nicht um gesellige Anlässe handelt (Betriebsfeiern, Betriebsausflüge).

Das Grillen und Picknicken auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist wieder erlaubt.

Die zuständigen Behörden können weitere Verhaltensweisen im öffentlichen Raum generell untersagen.

Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen werden von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert. Im Übrigen gelten die Regelungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

Rückverfolgbarkeit

Grundsätzlich besteht bei Zusammenkünften mehrerer Personen die Pflicht der Führung von Kontaktlisten mit Personendaten zur Rückverfolgbarkeit.